Kräutergarten anlegen leicht gemacht

Kräutergärten benötigen nicht viel Platz. Auf einer Terrasse oder einem Balkon gedeihen sie sogar in kleinen Behältern aus Kunststoff, Holz oder anderen Materialien. Wie normale Blumentöpfe, sollten auch Kräuterkästen eine wasserdurchlässige Unterseite haben. Auch in Gärten empfiehlt sich die Verwendung von kleinen Gefäßen. Diese setzt man - mitsamt Kräutern - in die Erde ein. Das hat den Effekt, dass die Kräuter optisch zwar "frei wachsen", unterirdisch aber beschränkt werden, um eine übermäßige Wucherung zu vermeiden.

Richtlinien zur Pflege eines Kräutergartens

  • Gruppieren Sie die Kräuter nach ihrer Wasserverträglichkeit. Petersilie, Kümmel und Schnittlauch mögen Nässe; Lavendel, Oregano und Basilikum benötigen Sonne und trockenen Boden.
  • Säen Sie wintergrüne Kräuter (z.B. Minze, Rosmarin, Salbei) im September aus, einjährige Kräuter (z.B. Dill, Petersilie, Koriander) im Mai.
  • Überlegen Sie sich eine Form für Ihren Kräutergarten. Besonders beliebt sind Reihen, Hochbeete, Spiralen, Dreiecke oder Wagenräder. Grenzen Sie die Kräuter (beispielsweise mit Steinen) voneinander ab - das erleichtert das Unkrautzupfen, Ernten und Gießen.
  • Gehen Sie sparsam mit Düngemitteln um. Zu viel wirkt sich negativ auf den Geschmack aus.
  • Niemals am Abend gießen: Die absinkenden Temperaturen bei Nacht sorgen dafür, dass Pflanzen weniger Wasser aufnehmen. Dadurch besteht ein Überangebot, die Kräuter verfaulen.
  • Mehrjährige Kräuter müssen mit Fichtelzweigen winterfest gemacht werden.